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Brünn Philharmonie Orchester Februar 2004
Grieg, Nielsen, Sibelius.
Rovnost.
Der ganze Abend war geprägt von Impressionen des Nordens: Seiner characteristiken Mentalität und seiner meditativen Seite.
Griegs “Norwegische Tänze” war ein wohltuender Ausflug in die Welt einer Folklore, die rauher und wilder ist als die Tschechische .
Der Klarinettist Dimitri Ashkenazy brillierte im Stück von Nielsen und faszinierte das Publikum indem er vorzüglich die Differenzierung zwischen Ton und Klangfarbe heraus arbeitete. Die zweite Symphonie von Sibelius bildete den Höhepunkt des Programms. Arild Remmereit offenbarte sein Potential: Ausdrucksstärke, die Fähigkeit, die enormen Klangkontraste in einem organischen Ganzen zu vereinen. Er schuf beinahe bildlich ein lebendiges Gemälde des Nordens mit seiner monotonen Weite, mit seiner Nostalgie, mit seinen stürmischen Impulsen manchmal sogar in suggestiver “Wagner-Manier” und er trieb das Orchester an zu einer fesselnden Performance.
Die kathartische Wiedergeburt des Themas am Schluss gehörte zu den eindrucksvollsten Momenten des Konzerts.
Tonkünstler Orchester Februar 2004
Weber, Schumann, Bruckner.
Wiener Zeitung
In Musikverein: Viel Mut zum Risiko.
Der Interpretationssatz von Arild Remmereit ist grundlegend anders und extrem riskant: Er legt das Gerüst des Werkes bloss, macht auch das Missglücken einzelner Passagen hörbar. Die Modernität des Werkes tritt offen zutage. Remmereits Weiträumigkeit konsequent vermeidender Zugriff ist kühn,- aber berechtigt, zumal die “grossen Bögen” in das Werk eher hineingelesen als herausgearbeitet werden müssten.
Da das Orchester die Vorstellungen des Dirigenten zudem präzise und klangschön umsetzte, war für eine polarisierende, allerdings auch spannende Auseinandersetzung mit Bruckner gesorgt.
Auch Schumanns Cellokonzert ist ein Problemkind: Viel zu opulent instrumentiert, lässt er dem Solisten wenig Möglichkeit zur Entfaltung. Remmereit gelang das Künststück Orchester und Solist ideal auszubalancieren.
In Webers “Euryante” Ouvertüre setzte Remmereit auf Dramatik, raute den Klang teilweise gewaltig auf, liess die Streicher aber auch wunderbar aussingen und die Bläser glanzvoll auftrumpfen. Ein herrliches Stück, von Remmereit und Tonkünstlern vollblütig, erregend, wunderbar umgesetzt.
Württembergische Philharmonie Februar 2004
Nielsen, Sibelius, Grieg.
Reutlinger Tagblatt.
Ferne Nähe, nahe Ferne
Arild Remmereits Gastdirigat: Als ginge die Sonne im Norden auf.
Die Philharmoniker und ihr famoser Gastdirigent Arild Remmereit haben berauschend, betörend, begeisternd Skandinavien geholt.
Da kam es einem Glückfall gleich, den Norweger am Dirigentenpult stehen zu sehen. Dirigiert er den Dänen Nielsen, den Finnen Sibelius, den Norweger Grieg, dann ist es zu spüren, dass diesem Mann die couleur locale gewissenmassen im Blute fliesst.
Beeindruckend war es, mitzuerleben, mit welchem Geschmack und Geschick Remmereit die Partitur von Carl Nielsens Helios-Ouvertüre sukzessive aufzufalten verstand: Mit welch kühnem klanglichem Kalkül hier das Erwachen der Natur begriffen wurde, mit welch elektrisierender Spannung Lautstärke und Tempo in feinste Abstufungen sich steigerte bis hin zum klangmagisch herbeigerufenem Aufgang der Sonne. Ein wahrhaft staunenswertes musikalisches Naturschauspiel das Dirigent und Orchester nahezu überwältigend glückte.
Auch in Griegs Schauspielmusik zu Ibsens “Peer Gynt” waren derart beglückende Momente lebendigen Musizierens zu hören, die in einem von Sympathie getragenem Gleichklang zwischen Dirigent und Musikern zu wurzeln schienen. Die Genauigkeit, Geradlinigkeit und dabei doch frappierende Eleganz von Remmereits souveränem Dirigat (ohne Taktstock, ohne Partitur) und sein starkes Aussenden inspirierender Impulse, - sie verströmten eine Art Fludium das von den Württembergern feurig aufgenommen und kongenial umgesetzt wurde.
Grosser Beifall für Solistin und Orchester, und einen Dirigenten, den man bitte bald wieder nach Reutlingen laden sollte.
Reutlinger General-Anzeiger.
Tonlandschaften voll Licht und Finsternis.
Die Württembergische Philharmonie präsentierte ein stimmig aufgebautes skandinavisches Programm: Intensive Schilderung von Atmosphärischem, von Stimmung, Raum und Licht, verbunden mit einem Hang zum Tänzerischen, bildete den roten Faden des Programms. Klingende Landschaftsmalerei war das gewissermassen, mal hell und strahlend und sich weit zum Horizont hin öffnend, wie in der den Lauf der Sonne nachzeichnenden “Helios”- Ouvertüre des Dänen Carl Nielsen; mal düster und zerklüftet wie im Violinkonzert des Finnen Jean Sibelius; oder ins Bizarre, Fantastische gezogen wie in der Bühnenmusik zu Ibsens Drama “Peer Gynt” des Norwegers Edward Grieg.
Von Griegs Landsmann Arild Remmereit mit ruhiger, aber entschlossener Hand geleitet wenn es sein musste, machte sich der junge Skandinavier auch schon mal wild hüpfend und mit den Armen rudernd bemerkbar zeigte die Philharmonie eine konzentrierte Vorstellung.
Das kosmische Summen der Celli am Anfang der “Helios”-Ouvertüre, das heikle Horn-Solo, das den Sonnenaufgang markiert, die ruhig schreitenden Streicherklänge, die Trompetenfanfaren: Alles saß, und vor den Zuhörern breitete sich ein aus sich heraus strahlendes Klangpanorama aus.
Wie der Schluss in “Aases Tod” beispielsweise auf hypnotisierende Art verzögert und zu Ende gedacht wurde; wie in der “Halles des Bergkönigs” die Klangfarben eine geradezu fiese Tönung annahmen; wie in den Streicherteilen des “Arabischen Tanzes” das Tempo ganz feinen Veränderungen unterzogen wurde - das alles zeigte, dass unter der hitverdächtigen Oberfläche dieser Stücke beängstigende Kräfte brodeln. Dermaßen unterschwellig bedrohlich hat man Griegs Musik selten gehört.
Schwäbisches Tagblatt.
Skandinavische Symphonie.
Gastdirigent Arild Remmereit eröffnete das, skandinavischen Komponisten gewidmete Konzert der Württembergischen Philharmonie mit der “Helios”- Ouvertüre von Carl Nielsen.
Remmereit gestaltete die harmonisch originelle, knappe symphonische Dichtung spannend. Er liess sich Zeit zur Vorbereitung des Durchbruchs aus der Dämmerung mit strahlendem Blech, markierte den Weg zum Zenit mit einer diskreten Beschleunigung und riskierte sowohl am Anfang, wie Schluss äußerstes Pianissimo.
Griegs Schauspielmusik zu Ibsens Drama “Peer Gynt” ist abwechslungsreich. Remmereit verstand es, das instrumentale Kolorit wirken zu lassen. Holzbläser-Reize in der “Morgenstimmung”, “Aases Tod” als Streicher-Requiem, Janitscharen-Kling-Klang der Schlagwerker im “Arabischer Tanz” gerieten hinreissend.
Ebenso das turbulente, finstere Final-Scherzo “in der Halle des Bergkönigs”, dessen rasanten Accelerando-Schluss Remmereit als Zugabe wiederholen liess. Offenbar prächtig verstand sich das Orchester mit dem vorzüglichen Gastdirigent.
Brabant Symphonie Orchester Dezember 2003
Beethoven
Eindhoven Dagblad
Leidenschaftlicher Dirigent und faszinierender Beethoven.
Der Norwegische Dirigent Arild Remmereit und das Orchester Brabant haben dieses Konzert den Symphonien 5. und 6. von Beethoven gewidnet ”con amore”.
Remmereit hat auswendig und mit Herz dirigiert, und sein Enthusiasmus hatte einen grossartigen Effekt an die Musik gehabt, - die Musiker hatten ausgezeichnet gespielt!
Die Aufführung war mit Begeisterung, Spontanität und grossartigen musikalischen Aufbau vorgeführt.
Das überwaltigende Finale der 5. Symphonie ( der Sieg über das Dunkel), hat auch Licht über den glänzenden Dirigent und sein Orchester in Spitzenform geworfen. Das zahlreiche Publikum hat stehenden Applaus für den Dirigent und das Orchester gegeben.
Möre und Romsdal Symphonie Orchester Oktober 2003
Bach, Aam, Pergolesi
Sunnmörsposten
Hinter dieser Name finden wir eine Ensemble dass erstklassige Konzerterlebnisse gibt. Das Programm war voll mit Leben und Nerven und ist wunderbar geflossen. Remmereit brauchte nur mit seiner Mimik und seinen Fingerspitzen einladen. Der Dirigent und die Musiker haben uns wirklich magische Augenblick gegeben.
Haramsnytt
Mit magischer Musik bezaubert.
Wir haben Konzert zum höchsten Charakter erlebt! Wegen erstklassiges Konzert und fantastischer Aufführung, hat das Publikum sowohl Dirigent als auch Orchester mit Blumen und stehenden Applaus für den Konzert bedankt.
Sakai Ciy Opera, Japan September 2003
Puccini: Il Trittico
Ongaku no Tomo
Sakai City Opera Company hat uns gezeigt, sie können die ganze Il Trittico von Puccini ( Il Tabarro, Sour Angelica und Gianni Schicchi) am selben Abend spielen. Und die Vorstellung war auf einem hohen Niveau! Die dramatische Ganzheit zwischen die drei Oper war sehr gut. Der Dirigent und das Operorchester haben eine ausgezeichnete Vorstellung gegeben.
Kansai Music News
Während ihre 18. Saison hat uns Sakai Opera Company eine brillante Produktion, Il Trtittico von Puccini, gegeben. Der Dirigent dieser fantastischen Vorstellungen, war der Norweger Arild Remmereit. Das Operorchester hat hohe Qualität gezeigt, und die Musiker haben auch in diesem Erfolg teilgenommen.
Möre und Romsdal Symphonie Orchestra März 2003
Weber, Milhaud, Mendelssohn, Godöy
Tidens Krav, Kristiansund
Der Abend der Kontrasten.
Beim Dirigent Arild Remmereit finden wir Qualität. Das Orchester hat uns mit ebener Qualität imponiert, und ab und zu konnten wir sogar die Funken hören. Die Ouverture aus der Oper Silvana von Weber hat keinen Zweifel hinterlassen, dieses Orchester war gut vorbereitet.
Es ist eine Freude dieses neue Orchester zu hören. Alle Musiker unterrichten in den Musikschulen des Landes. Symphonishe Musik auf diesem hohen Niveau in den kleinen Dorfen zu hören, ist einen Sieg für das kulturelle Leben Norwegens, doch auch für die Idee: Die Leute ausser den grössten Städte können auch Anspruch auf Kunst und Kultur auf hohe Qualität erheben.
Romsdals Budstikke, Molde
Möre und Romsdal Symphonie Orchester hat sein VestnesPublikum eine mächtige Konzert-erlebnis gegeben. Der Dirigent Arild Remmereit hat das Orchester und das Publikum in seinem Hand gehalten. Er ist ein Dirigent in der Eliteklasse der Welt. Im Programm könnten wir klassische, melodische und durchsichtige Musik finden, auch neue Norwegische Musik die grosse Herausforderungen an die Musiker stellen. Das Publikum hat mit stehenden Applaus das Orchester und den Dirigent belohnt.
Der Japanische ”Kinki Music Critics Club” hat für Jahr 2003 den Preis der Musikkritiker Sakai City Opera Company und dem Dirigent Arild Remmereit zugeteilt. Der Preis wirt für ihre hervoragende Aufführung von Puccinis Il Trittico gegeben.
Madison Symphonie Orchester März 2003
Groven, Prokofiev, Brahms
Wisconsin State Journal
Arild Remmereit hat sein erstes Konzert in USA sehr erfolgreich gemacht!
Ein Norweger mit energische Bewegungen ist in Madison gekommen, und das Publikum hat ihn herzlichst begrüsst. Er hat gemeinsam mit dem Orchester und dem Französischen Pianist Philippe Bianconi einer funklenden Aufführung Prokofiev 3. Klavierkonzert gegeben. Diese Aufführung hatte eine unbiegsame und immer treibende Qualität. Bianconi griff an und das Orchester hat diese Wildheit geteilt. Die Finale lief in Eile zu einer lärmenden Vollende. Jemand hat wohl getan!
Die erste Symphonie von Brahms ist ein saftiges und lyrisches Orchesterwerk. Der Dirigent und die Musiker haben uns eine starke Aufführung gegeben, und die solistische Teilen waren schön gespielt.
Ein anderer Norweger, der Komponist Eivind Groven, hat eine erfrischende Anfang des Abends angeboten. Hjalarljod Freudesruf (7 Minuten) war sehr enthusiastisch und aggressiv gespielt um das ganze Programm zusammenzupassen. Remmereit ist ein sehr aktiver Dirigent, und seine Bewegungen: graziöse, kräftige, extravagante - sind oft unterhaltende und nie störende.
Das Publikum hat dauernd applaudiert, und Remmereit hat die Arbeit den Musikergruppen geschätzt, er verlangt alle aufzustehen um ihre Teile des Applaus zu empfangen. Das Publikum hat es alles geliebt!
The Capital Times
Symphonie Orchester And It’s Fans Like It Hot!
Obwohl ein kalter Wind aus Canada weht, die Fans des Madison Symphonie Orchester konnten eine warme Welle aus Norwegen und Frankreich kennen. Das milde Wetter war wie ein schönes Programm ausgeformt. Dieses Programm war zweimals zu fast vollen Häuser gespielt. Und das Publikum hat die Musiker und den Dirigent mit dauernden Applaus belohnt.
Die Temperatur war nie hoher als in dem 3. Klavierkonzert von Prokofiev. Dieses Konzert war wie perfekter Sturm aufgeführt. Der Norwegischer Gastdirigent Arild Remmereit hat aufmerksam den Pianist Philippe Bianconi begleitet. Übrigens Remmereit dirigierte diesen Abend sein USA Debüt.
Das Norwegische Werk Hjalarljod ( von E. Groven) war eine ansteckende Lichtexplosion. Das Konzert war mit 1. Symphonie von Brahms abgeschlossen. Remmereit zeigte eine Detail-Aufmerksamkeit wir selten sehen, und diese Aufmerksamkeit hat uns eine feine Durchsichtigkeit gezeigt.
Berner Symphonie Orchester Januar 2003
Bernstein, Respighi, Gerschwin
BernerZeitung
Feuerwerk danach.
Das Knallen von Champagnerkorken und Feuerwerkskörpern noch in den Ohren, ist man fürs Neujahrskonzert des Berner Symphonie Orchesters am 2. Jänner bestens eingestimmt. Das Publikum erhält in der Pause gratis Champagner und bekommt mit dem Programm unter der Leitung des norwegischen Dirigenten Arild Remmereit ein wahres Feuerwerk geboten. Eine weitere Surprise Rakete zündete Remmereit, als er dem Publikum von BSO Musikern in nicht weniger als 15 Sprachen ein gutes Neues Jahr wünschen lässt. Beschwingt begonnen hat es ja bereits!
Staatsphilharmonie Rheinland-Phalz Dezember 2002
Mendelssohn. Bruch
Die Rheinphalz
Entdeckungen in Britanniens Norden.
Sollte es so etwas wie eine Sympathie-Werteskala geben, dann wären alle Akteure des jüngsten Sinphoniekonzertes der Staatsphilharmonie Rheinland-Phalz im Neustädter Saalbau auf den obersten Rängen angesiedelt. In seiner Heimatstadt stand Ulf Hölschers Solistenbravour selbstverständlich im Mittelpunkt. Nicht minder schlugen die Herzen dem nowegischen Dirgenten Arild Remmereit entgegen, einem der (noch) jungen Dirigenten-Sonnyboys, die den Taktstock verschmähen und überzeugend suggestiv mit den Händen alle musikalischen Ausdrucksfacetten modellieren. Unter Remmereits deutlich formulierenden Dirigenthänden streifte Mendelssohns Musik alles Schwerfällige ab. In gewinnend mitreissender Art spürte der Norwegen den feinen Klangabtönungen, dem rhyhmischen Schwingen und den musikalisch-rhetorischen Impressionen von Mendelssohns Hebriden-Ouvertüre nach. Fahles Zwielicht blieb dabei so aussen vor wie nach der Pause bei der Wiedergabe von Mendelssohns schottischer Sinphonie. Unverstellt direkt wurde dabei die Musik als beredte Klangszenerie offeriert. Die Atmosphäre blieb dabei nicht auf der Strecke, dafür sorgte Remmereits genaue Abstimmung. Von Tempowechsel zu Tempowechsel wusste er die Spannung zu steigern. Intensiv arbeitete er den getragenen Tonfall im Adagio heraus und locker flexibel die überschäumende Orchestervirtuosität des Scherzo-Satzes. Und wie ein Jubel liess er triumphal den marschartigen Schlusschoral in Finalsatz aufklingen. Das war einmal Mendelssohn nicht nur schöninszeniert, sondern richtiggehend aufregend und spannend.
Möre & Romsdal Symphonie Orchester Oktober 2002
Dargomyschsky, Johansen, Beethoven
Haramsnytt
Ein musikalischer Feuerwerk! Das publikum wurde in eine fantastische Welt entführt. Diese Welt war voll mit Stimmungen durch die energische Arbeit des Maestro Arild Remmereit. Wir konnten in der vollen Brattvaag Kirche wirklich seinen musikalischen Enthusiasmus spüren. Die beiden Männer aus Brattvaag, der Komponist Bertil Palmar Johansen und der Dirigent Arild Remmereit, haben nach diesem erfolgreichen Konzert stehenden Applaus, Blumen und Gratulationen bekommen.
Bygdebladet
Sie kamen zu ihrem Volk und sie haben einen fantastischen Empfang bekommen! Die Brattvaag Kirche war voll besetzt, und alle haben sie ihre Söhne vom Möre & Romsdal Symphonie Orchester herzlich empfangen.
In diesem Orchester spielen die professionellen Musiker dieser Region, mehrere auch als Musiklehrer tätig, und sie musizieren sehr schön. Das Orchester hat, mit Maestro Remmereit als Chef Dirigent wirklich eine gute Partie gemacht. Er ist ein fantastischer Musiker und auch ein fantastischer Pädagoge!
Romsdal Budstikke
Spannung und Chaos im Rathaus von Molde! Das Konzert wurde mit Kosakk-Melodien(Alexander Dargomyschsky) eröffnet. Das Orchester spielte unter der Leitung von Arild Remmereit schön und leicht. Der Maestro hatte die ganze Zeit über seine profesionellen Musiker guter und artikulierender Kontrolle. Die spectakulärste Spannung dieses Konzertes war aber Die Zeit baut die Stadt eine Suite von Bertil Palmar Johansen. Das Orchester spielte die ganze Zeit sehr offensiv. Die Musiker haben Disiplin und Nerven gezeigt und das Programm war offensichtlich fest in der Hand des Dirigenten.
In der 6. Symphonie (Beethoven) konnte das Orchester mit dem Dirigent wirklich die grossen Linien zeigen. Ein Konzert voll von Variationen und Spannung!.
Driva
Das Möre & Romsdal Symphonie Orchester hat ein grossartiges Konzert im Surnadal Kulturhaus gegeben. Maestro Arild Remmereit und sein Orchester hat uns gezeigt, dass ein Konzert sowohl feierlich als auch lustig sein kann. In der 6. Symphonie von Beethoven hat Remmereit sein Genie demonstriert. Er hat sein Orchester gepeitscht und gezogen um dem Publikum das beste Ergebnis zu geben. Und diese Musiker treffen sich nur zweimals jedes Jahr! Wir können nur davon träumen wenn Remmereit über längere Zeit mit diesen Musikern arbeiten könnte, wie sie dann spielen würden! Wir hoffen wirklich auf ein baldiges Wiederhören!
Tonkünstler, Musikverein. September 2002
Mozart, Beethoven, Dvorak
Wiener Zeitung
Das Tonkünstlerorchester ist der beste Seismograph für die Fähigkeiten eines Dirigenten: Alles ist drin, von der Provinzkapelle bis zumSpitzenorchester. Letzteres sind sie auffälliger Weise regelmässig dann, wenn Arild Remmereit am Pult steht. Die gegenseitige Sympathie ist spürbar, die Musiker gehen für den Norweger mit deutlicher Begeisterung weit über die Grenzen dessen, was sie normalweise leisten. Remmereits Methode, eine Partitur nicht nur genau zu lesen, sondern auch sehr persönlich auszulegen und diese Interpretationen in ein wahres Feuerwerk orchestraler Glanzleistung umzusetzen, machen die Kombination Remmereit Tonkünstler zur Ideal-Partnerschaft.
Von Beginn an nahm Remmereit für sich ein, weil er bei Mozarts Entführung aus dem Serail- Ouvertüre auf die unsägliche Andre´-Fassung verzichtete und Mozart pur spielte: Lieber den offenen Schluss auf der Dominante risikieren als gegen Mozarts Geist verstossen. Wie Remmereit mit dem Orchester diese Ouvertüre auf den Punkt brachte, war fulminant: Grelle Türkische Musik in permanenter Überraschungs-Wechselwirkung zu pianissimo-Löchern- und in diesen auch höchste Differenzierung der Dynamik, dabei alles getragen von musikalischer (und musikantisher!) Logik.
In Beethovens zweitem Klavierkonzert folgte die geheime Meisterleistung des Abends: Dirigent und Orchester schafften es, die Pianistin zu begleiten. Remmereit und das Orchester legten einen delikaten Klang unter den Solopart.
Warum wird Dvoraks vierte Symphonie so selten angesetzt? Das alles ist herrliche, zutiefst inspirierte Musik! Die einzige Crux ist das Finale, das nicht recht vom Fleck kommt. Es sei denn, Remmereit dirigiert: Zügiges Tempo, vitales Spiel mit Synkopen, Spontanität, die Balance ein wenig zugunsten des schönen lyrischen Themas verschoben. Schon funktioniert sogar dieser Problem-Satz! Wie Remmereit und Tonkünstler freilich zuvor den langsamen Satz und das atemberaubende Scherzo mit seinen pulsierenden Rhythmen ausmusiziert hatten, verdient gleichermassen uneingeschränkte Bewunderung. Nicht minder herrlich der erste Satz , den Remmereit mit echtem Pathos erfüllte und zur gewaltigen symphonischen Eruption steigerte.
Standen Ovationen für Dirigent und Orchester Arild Remmereit und Tonkünstler sind wahrlich eine Kombination von internationalem Format!
Tonkünstler (Niederøsterreichisches Tonkünstler Orchester) September2002 Sonntagberg Beethoven
Wiener Zeitung
Beethovens fünfte Symphonie und seine C-Dur-Messe ein unmögliches Programm! Die meistaufgeführte und -eingespielte Symphonie der Musikgeschichte legt aufgrund der jedem zugänglichen Vergleichsbasis die Latte für Orchester und Dirigent in schwindelerregende Höhe; während das bloss partiell geglückte Vokalwerk nur als interessante Rarität fungieren kann. Resultat? Eine Sensation!
Apropos: Dort fand vor kurzem eine Fünfte Beethoven unter Simon Rattle mit den Wiener Philharmonikern statt. Ich zögere nicht, die Interpretation von Arild Remmereit und dem Niederösterreichischen Tonkünstlerorchester auf eine vergleichbare Stufe zu stellen. Remmereit und Tonkünstler ist eine perfekte Kombination, und der charismatische Norweger erreicht bei den Musikern eine risikobereite Einsatzfreude, die beispiellos ist. Remmereit vertraut seinen Musikern, immer wieder integriert er auch Impulse seitens der engagiert mitdenkenden Musiker in seine Interpretation.
Remmereits Auslegung der Fünften ist extrem. Er setzt an die Stelle der Schönheit die Wahrheit. Das Werk klingt erschreckend, wild und aggressiv, der C-Dur-Durchbruch im Finale mischt in der Jubel gar Brutalität. Dabei bleiben Dirigent und Orchester im Boden der Tradition verwurzelt. Eine Interpretation, die Stempel der Ausserordentlichkeit trägt. Nicht anders die Aufführung der C-Dur-Messe.
Ein norwegischer Dirigent mit Soli, Chor und Orchester aus Niederösterreich sorgten damit für eine niederösterreichisch-norwegische Beethoven-Sensation, die auch international höchste Anerkennung finden würde.
Fjord Cadenza Festival Skodje, Norwegen Juli 2002
Haramsnytt
Arild Remmereit macht das Fjord Cadenza International. Dieses Jahr ist das Niveau höher als jemals, und das Festival ist auch immer interessanter geworden. Die Ehre dafür ist weitgehend Remmereit zu verleihen. Er hat als Künstlerischer Leiter voriges Jahr begonnen, womit eine neue Zeit anbrach ein volles symphonisches Orchester kam auf die Bühne. Der erfahrende Dirigent fegte wie ein Wind ins Fjord Cadenza Festival. Dieses Jahr hat er auch wirklich ein vielfältiges Programm zusammengestelt, - von der Nationalromantik bis spannender internationaler zeitgenössischer Musik.
Sunnmörsposten
Das Festival hat viele vom Maestro Remmereit ausgesuchte kleinere und grössere Stars aus verschiedenen Ländern zu bieten. In Anbetracht der kurzen Vorbereitungszeit ist es fast unfassbar mit welche Tiefe, welche totale Musikalität die Interpretationen hören liessen. Das Eröffnungskonzert war dank Maestro Remmereit charmant, spannend und für Ohren und Seele eine grosse Freude. Wagner´s Lohengrin ist anspruchsvoll für ein junges Orchester, aber die Musiker haben Ausgezeichnetes geleistet. Der Maestro hat die Fähigkeit, dem Orchester Nerven und Leben zu geben. Das Publikum war sehr begeistert und hat stürmischen Beifall gespendet.
Bygdebladet
Das Fjord Cadenza Symphonieorchester mit seinem künstlerischen Leiter Arild Remmereit, hat das Publikum wirklich beeindruckt. Da gibt es wirklich einen Sommerabenteuer, und es hat mit einem Knall angefangen! Bei diesem 10-jährigen Jubiläum ist die Musik noch freudenvoller und emotioneller als je zuvor. 100 Musiker aus der ganzen Welt haben das erste Konzert nach 3 Tagen Proben gespielt. Sie waren alle voller musikalischer Selbstsicherheit, unter der Leitung eines imponierenden, eleganten Dirigenten. Das Pubilkum hat lange applaudiert. Solche Aufführungen kann man nur als unbeschreiblich schön charakterisieren!
Das Opernkonzert war bewegend und glühend. Das Publikum war zu einer Traumwelt mit praktvoller Musik und Romantik eingeladen. Der Anfang ist grossartig, und die Fortsetzung ist noch besser und stärker, hat der Conferensier Sixten Nordström, gesagt. Und so war die Wahrheit! Der Dirigent Arild Remmereit hat die ganze Zeit volle Kontrolle gehabt. Durch Maestro Remmereit und seinen Taktstock ist Fjord Cadenza Orchester dieses Jahres besser als jemals! Während der Finlandia waren glänzten die Augen von Tränen und Sternen gefüllt. Stehender und stürmiger Applaus!
Württembergische Philharmonie, Reutlingen Februar 2002
Ravel, Debussy, von Weber, Mendelssohn.
Reutlinger Nachrichten
Nicht von dieser Welt: Traumgesänge zauberhaft.
Klarinetten-Gesang, wie wunderbahr: Die Württemberger, sie liessen sich auf diese von dem Solisten Baldeyrou kühn vorgegebene Gratwanderung ein. Legten unter den Traumgesang einen Teppich aus feinsten klanglichen Abschattierungen: seidig-schillernd die Streicher, von einer geradezu intim-irrlichternden Reinheit die hier immer wieder vorzüglich disponierten Holzbläser. Dieses aufmerksame Zu- und Hinhören trug unverkennbar die Züge des elegant-gewandten, unaufdringlichen und stets sympathisch sparsamen Dirigats Arild Remmereits. Ein Glücksgriff! Unter seinen Händen konnte Musik atmen und gedeihen. Nirgendwo hörte man das besser als in Debussys "träumerisch-langsamer" Klarinetten-Rhapsodie. Dabei hatten die Württemberger zuvor schon ein überaus stimmungsvolles Klanggemälde gezeichnet: Ravels klirrende Klangsprache im "Tombeau de Couperin" gelang luftig-sanft durchweht, mit natürlicher Leichtigkeit, mit Anmut im Tonfall.
In Mendelssohns "Italienischer": Das Bild nahm Farbe, nahm Gestalt mehr und mehr Mendelssohnschen Geist an. Der finale Saltarello als sprudelnd-überschäumendes Presto-Kabinettstücken. Und da hörte man sogar die Elfen tanzen.
Reutlinger General-Anzeiger
Sinfoniekonzert mit zwei sympathischen jungen Gästen.
Es ist der Abend zweier junger Männer gewesen. Des Klarinettisten Nicolaus Baldeyrou, ein Zauberer auf seinem Instrument und des Dirigenten Arild Remmereit, der den besten Eindruck hinterliess. Seine Übersicht und seine Genauigkeit sind mit einer noblen Ruhe seines Tuns verbunden. Und sein Draht zum Orchester könnte kaum direkter sein. Die Württembergische Philharmonie jedenfalls musizierte mit ihm noch einen Kick besser als sonst. Spielfreudiger und musikalisch entschiedener.
Der Solist begeistert durch seine fulminante Klarinettenkunst. Das Orchester versteht ihn. Musiziert Debussy subtil und mit sanfter Sinnlichkeit des Klangs. Alles schwebt. Alles träumt. Bei von Weber ist die Philharmonie mit Herz und Hand dabei. Vergisst das brave Begleiten und musiziert spritzig und lustvoll.
Bei Mendelssohn hörten wir eine Philharmonie mit tollem Schwung im ersten Satz, den der Gast am Dirigentenpult locker und zügig durchhält und so die Klangfreude des Orchesters mehrt; eines Orchesters, das nach dem ernsten Andante und dem getragenen dritten Satz mit der scöhn geblasenen romantischen Szene der Hörner im Finale dann mächtig Druck macht. Hier wurde furios musiziert. Mit hämmernden Rhythmus und einem Klang so exakt und bis in Feinheiten so inspiriert geformt, dass es fast ein rauschhaftes Erlebnis war, da zuzuhören.
Ganz anders der Beginn dieses Abends mit Ravels "Tombeau de Couperin". Die Raffinesse der Instrumentierung liessen sich Dirigent und Orchester auf der Zunge zergehen. Die gesamte Wiedergabe wirkte delikat und feinfarbig ausbalanciert. Der letzte Teil dieser Suite glich einer Revue; Klangluxus überall und eine stimulierende, fröhliche philharmonische Choreographie dazu.
Die beiden Gäste des Abends sind- nach den Voten des Publikums zu schliessen- jederzeit in Reutlingen willkommen.
Schwäbisches Tagblatt
Mit grossem Ton.
Der Norwegische Gastdirigent Arild Remmereit liess dem Orchester in Ravels "Tombeau de Couperin" genug Zeit, um die klanglichen Finessen auszukosten: Irisierende Bläsermischungen, zartes Violin-Pizzicato, den dunklen Bass-Ruhepunkt, ehe das Harfen-Arpeggio aufrauscht und ein hohes Triller-Flimmern entzündet.
Mehr noch bewährte sich Remmereits auch an zeitgenössischer Musik geschultes Tempo-Gefühl in Debussys Klarinetten-Rhapsodie. Träumerisch langsam und leise beginnt sie, in manchem dem "Vorspiel zum Nachmittag eines Fauns" verwandt. Scherzando-Einschübe aber verlangen doppelte Geschwindigkeit, häufige Binnendifferenzierungen mit gleitenden Übergängen. Diese gelangen "con eleganza" gut synchronisiert mit dem jungen Klarinettisten Nicolas Baldeyrou. Durch viele dynamische Kontraste zusätzlich belebt gefiel der erste Satz von Mendelssohns A-Dur Sinfonie("Italienische"). Makellos der zweite Satz, mit den stoisch regelmässigen Bass-Achtelketten und angemessener Presto-Schlusswirbel im Finale. Jubelnder, anhaltender Beifall fürs Orchester und Arild Remmereit, den man in Reutlingen gerne wieder sähe.
Brünner Philharmonisches Orchester November 2001
Jan Novak, Andrew Lloyd Webber
Rovnost
Das Brünner Philharmonische Orchester eröffnete seine Saison mit einem ungewöhnlichen Programm, Novak´s Symphonia Bipartica aus dem Jahr 1983 und Webber´s Requiem aus dem Jahr 1984.
Es stellte sich heraus, dass vor allem die erste Hälfte des Konzertes mit der Uraufführung von Jan Novak´s Komposition die meisten überraschte. Es war ein grossartiger Erfolg beruhend nicht nur auf Klarheit und Vollkommenheit der Komposition, sondern auch zuzuschreiben dem norwegischen Dirigenten Arild Remmereit, der aufrichtiges Vergnügen bei der Aufführung des Stückes erkennen liess. Er liebte offensichtlich diese Musik mit seinen starken rhythmischen Sequenzen
Tonkünstler September 2001
Schubert Messe in Es -dur
Wiener Zeitung
Anrufung an höhere Welten: Das diesjährige Festival "Musica Sacra" wurde mit Schuberts "Messe in Ess-dur" in der Basilika des Stiftes Lilienfeld eröffnet. Die zugrundeliegende Idee, geistliche Musik an "Originalschauplätzen aufzuführen, sorgt einerseits für einen hohen Grad an Authentizität, anderseits und zwar aus musikalischer Sicht - auch für einige Tücken. Denn die raumfüllende, nahezu ausufernde Akustik der Stiftskirche Lilienfeld evozierte ein Klangbild, das sich einer differenzierten Kritik verschliesst.
Deshald an dieser Stelle ein Stimmungsbericht, der eher auf die emotive Komponente bzw. auf das sakrale Moment des Abends abzielt, das keineswegs zu kurz kam.
Unter dem Dirigat des Norwegers Arild Remmereit suggerierten die Musiker des Tonkünstlerorchesters viel Gefühl und entzogen sich mit Bedacht der Versuchung, allzu viel Weihrauch zu produzieren. Stattdessen wirkte die Höroberfläche von lichten Klangfarben durchwirkt, die in Kombination mit dem vollstimmigen Linzer Jeunesse Chor einer machtvollen Anrufung an höhere Sphären glich.
Schlichte melodische Linien mündeten in dramatischen Effekten, die Remmereit adäquat dosierte. Trotzdem blieb der geistige Mittelpunkt des Abends stets transparent und hinsichtlich der emotionalen Stringenz dem Motto des Festivals treu.
Niederösterreichische Nachrichten
Grandiose Kirchenmusik: Die Messe in Ess-dur von Schubert unter Arild Remmereit mit dem Kammerchor "Cantus Hilaris", der Chorvereinigung "Musica Apacensis" und dem Tonkünstlerorchester wurde in der Basilika am Sonntagberg zum tief ergreifenden Erlebnis. Arild Remmereit aus Norwegen leitete das Orchester, den bestechenden Chor und eine handverlesene Solistenschar durch eine anspruchsvolle Messe. Den herrlichen Wohlklang der Tonkünstler und die famosen Stimmen wusste er ideal in gefühlvollem Mass zu schärfen.Wobei er nicht auf gross und kantig artikulierte Klanggesten, sondern auf eine zwischen Innigkeit und Dramatik ideal abgewogene Erzählweise setzte die in das Herz des Hörers zielte. Ausgezeichnete Solisten standen zur Verfügung. Die Begeisterung in der randvollen Basilika war dank der grandiosen Aufführung ebenfalls mehr als gerechtfertigt. Ein besonderer Abend!
Bote Von Der Ybbs
Von Hoffnung auf ewige Seeligkeit erfüllt: Tonkünstler hat sich unter der Leitung des norwegischen Dirigenten Arild Remmereit ein Werk vorgenommen, das klanglich wegen der extremen Ausdrucksgegensätzte und des dichten, vielfach in dunkle Register gehüllten Klanggewebes schwer zu verwirklichen ist. Die Messe in Ess-dur von Schubert kam im ehrwürdigen Barockgepränge der Basilika Sonntagberg zur Aufführung.
Mit Arild Remmereit hat das Tonkünstlerorchester einen aussergewöhnlichen Interpreten dieser festlichen Kirchenmusik gefunden, der alle Gaben auf einmal besitzt, die meist nur einzelnen zugemessen werden: Er ist bis in die Fingerspitzen von Rhythmus, Klangsinn, Ausdruck und plastischer Akzentfreudigkeit beseelt. Lebhaft und schwungvoll setzt er ein Brio und stiftet Proportionen im feierlichen Werk, das nicht zuletzt infolge seiner extremen Ausdrucksgegen-sätze leicht in der Gefahr schwebt auseinander zu brechen. Seine Deutung der Messe, der aufgrund ihres dichten, vielfach in dunkle Register gehüllten Klanggewebes " Requiem-Character" zuge-schrieben wurde, scheint nur unmerklich von Todesfurcht und Sündenangst berührt. Vielmehr spricht sie von Zuversicht und Souveränität und Hoffnung auf ewige Seligkeit. Remmereits hohe Legatokultur (streng gebunden) weicht die Kontraste auf, ohne das Werk zu trivialisieren. Bewegenster Moment des Abends war der leidenschaftliche Aufruhr des "Sanctus" mit seinen erregten Choreinsätzen, vielmaligen Modulationen und abgerissenen Rhythmen; hervorzuheben ist ferner das in sanfter Lauterkeit dahingleitende "Benedictus" und abschliessende, Zuversicht verströmende "Dona Nobis pacem".Trotz so manch süsslich dahinschmachtender Streicherpassage eine ergreifende Interpretation
Möre und Romsdal Symfonieorchester September 2001
Haydn, Fliflet Bräin
Sunnmörsposten, Aalesund
Imponierendes Debüt Die wichtigste Person bei dem Gründungsprozess eines professionellen Orchesters in Möre und Rumsdal war der Dirigent Arild Remmereit, der nur in drei Probetagen ein hervorragendes Symphonieorchester geschaffen hat. Bereits bei dem Eröffnungsstück, der Symphonie Nr. 104 von Joseph Haydn, wurden wir positiv überrascht über das präzise und ausdrucksvolle Spiel des Orchesters. Vom satten Tutti-Klang des dramatischen Symphoniebeginnes über den leichten und luftigen Streicherklang in den fließenden Passagen, kam es zusammen mit dem ausbalancierten Bläserklang zu einer Wiedergabe von höchster Intensität. Arild Remmereit dirigierte mit äußerster Konzentration und berücksichtigte die kleinsten Details in dieser facettenreichen Symphonie.
Tidens Krav, Kristiansund.
Spannende Momente mit dem neuen Orchester
Hier hat alles gestimmt: Perfekte Tempi, überschäumende Dynamik und eine sprudelnde Musikalität. Diese Musik lag dem Dirigenten geradezu im Blut, er leitete eine unvergessliche Aufführung.
Ohrid Sommer Festival August 2001
Das Jugendfestspielorchester "Jeunesse Musicale"
Mozart, Haydn, Albinoni.
Vest
Kultivierte Musikalische Aufführung.
Das Besondere dieses Konzertes war der Einfluss des Dirigenten. Arild Remmereit präsentierte sich als ein dominierender und kreativer Künstler, indem er seine eigene Interpretation von Musik besonders wahrnehmbar bei Mozarts g-Moll Symphonie hörbar machte. Eine gewisse Frische, tänzerische Art und unerwartete Akzente, alle diese Kontraste jedoch verbunden mit schlagtechnischer Genauigkeit. Jene, die gewohnt sind, in der gewöhnlichen Art und Weise "Klassik" zu spielen, mögen dies als einen groben Eingriff in den gewohnten Stil empfinden, Aber für jene, die ein liberales Verständnis für Musik haben ist diese leichtere Berührung mit einem "Anderen-Mozart" einfallsreicher und näher dem zeitgenössischen Musikempfinden.
Die Aufführung wurde mit grosser Klarheit, dynamischen Kontrastierungen und mit zarten Verzierungen des musikalischen Klanges zu Gehör gebracht- all dies in der akkustisch vorzüglichen Sveta Sofia Kirche führte zu einem sehr eindrucksvollen Konzert.
Utrinski vesnik
und zuletzt (aber gewiss nicht Letzter) Maestro Arild Remmereit! Dieser Norweger mit Wohnsitz in Österreich, ohne Zweifel ein Weltbürger und dem mazedonischen Publikum bekannt, übernahm die Verantwortung in diesem in vielsitiger Weise schwierigen Sommer das gesamte Repertoire zu dirigieren. Sein Mozart, die Symphonie g-Moll, nicht durch Tradition versklavt, präsentierte er mit Dynamik und spannenden Freiheiten, einfallsreichen Gedankenverbindungen zu den Wurzeln dieser Musikgattung und mit vielen Farben und Vitalität- ein Konzert, welches den Musikern ein überwältigendes Musiziervergnügen bescherte.
Unseren aufrichtigen Dank an Herrn Remmereit und an Gastprofessor Sergej Cherniadiev, Vorstand der St. Petersburger Philharmoniker, für ihr beachtenswertes künstlerishes Engagement und für ihre Anwesenheit in Ohrid während dieser schwierigen Zeit.
Utrinski vesnik
Die Festspielaufführungen dieses Jahres unter der Leitung von Maestro Arild Remmereit, einer der wenigen Künstler die von Westeuropa angereist waren, war hauptsächlich der Klassik gewidmet. Wir hatten das Glück, Haydns Symphonien Nr. 85 und 45 zu hören. Arild Remmereits Konzept und Zugang zu den Werken gab diesen eine objektive Energie, führte zu Weltbürgergefühl und veranschaulichte Lebensgenuss vergegenwärtigt in Haydns klassischem Stil- oft sich verbeugend vor seiner strikten und präzisen Wissenschaftlichkeit. Diese Art von künstlerischer Interpretation einer Partitur kann auf verschiedene Art gesehen werden,- man kann versuchen sie zu bekämpfen oder einfach sie zu lieben. Ich selbst liebe diese Art von Interpretation und schien als hätten die Orchestermusiker das gleiche Gefühl, aber achtend auf Genauigkeit, Anweisungen und Verantwortlichkeit, um die Visionen und Anregungen des Dirigenten auszuführen.
Drevnek.
Unter der Leitung von Arild Remmereit, präsentierte das Orchester ein Programm, welches vom erzieherischen Standpunkt aus positiv zu wertende Werke der Wiener Klassik, Mozart und Haydn und dem Doppelkonzert für Oboen des Barockkomponisten Albinoni beinhaltete.
Die jungen Musiker mit ihren vorgezeigten Fähigkeiten legten grossen Wert auf den Rhythmus und die barocke Atmosphäre oftmals angeregt durch den Dirigenten. Ihre Aufführung von Haydns zwei Symphonien traf auf ein enthusiastischen Publikum, von allem die dynamischen Leistungsfähigkeit und hörbaren Spannung nachdrücklich verlangt durch den Dirigenten.
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Fjord Cadenza Festival Juli 2001
Haramsnytt
Der neue künstlerische Leiter des internationalen Musikfestivals ist eine wirkliche Inspirationsquelle für das junge Orchester. Arild Remmereit hat das Niveau, das bereits in der Vergangenheit äusserst hoch war, schon beim Eröffnungskonzert noch um eine Stufe angehoben.Vom ersten Taktschlag an stimmte alles, Zusammenspiel, Temperament, .
Mit Autorität und Humor motiviert er die jungen Musiker zu Höchstleistungen.
Sunnmörsposten
Das gestrige spannende Eröffnungskonzert dirigierte Arild Remmereit, neuer musikalischer Leiter, dem dieser Erfolg grösstenteils zu verdanken ist. Durch ihn hat das Repertoire eine spannende Richtung erhalten. Mit nur zwei Probetagen gelang es Remmereit mit einem überraschend gut eingestimmten und harmonisch klingenden Orchester zu brillieren, das Orchester bekam unter seiner temperamentvollen und äusserst musikalischen, feinfühligen Leitung einen ganz besonderen Klang, spannungsvoll und pulsierend, vom weich lyrischem zu offensiv rhytmischem.
Sunnmörsposten
Das zweite Konzert stand im Zeichen des Gesanges. Die Solisten begleitet von einem gefühlvollen Orchester sorgten für einen unterhaltsamen Abend voll von faszinierenden Interpretationen. Arild Remmereit geniesst bei den Musikern grosse Aufmerksamkeit und es ist eine Freude diesen positiven Kontakt zu sehen und zu erleben. Das ist Präsision, Dynamik und Einfühlungsvermögen auf höchstem Niveau und das ist bei der Wiedergabe durch die jungen Musiker hörbar. Der Gesamt-eindruck zeigt ein Orchester, das fähig ist, den Solisten nuanciert zu folgen, vergleichbar mit einem Weltklasseorchester.
Sunnmörsposten
Auf dem Programm des Abschlusskonzertes stand u.a. Borodins Polowetzer Tänze und Tschaikowskys Sinfonie Nr. 1. Werke, die sowohl Dirigent als auch Orchester die Möglichkeit gaben, ihre Qualität zu zeigen. Es gelang ihnen, die ganze Gefühlspalette der Werke auszudrücken, vom zartesten Streicherklang über gefühlvolle Bläsersoli bis zum starken grossen Tutti.
Tonkünstler Juni 2001
Haydns Schöpfung
Wiener Zeitung
Arild Remmereit und das Tonkünstlerorchester tragen, knapp nach der Mozart-Sensation im Musikverein, ihre heftige Liebesbeziehung weiterhin aus öffentlich, zum Glück für den Zuhörer. Die Tonkünstler gelten als Orchester, dessen Schwierigkeit in keiner Relation zu seiner Qualität steht. Unter Remmereit verwandeln sie sich in einen modernen Luxusklangkörper, der minutiös und elastisch auf Zeichen reagiert, dessen Klang im konkreten Fall wunderbar die Balance hielt zwischen Wiener Tradition und Originalklang.
Bei Haydns Schöpfung erhielte die Erschaffung der Sonne und die der Meeresbewohner geradezu visionäre Züge, während Remmereit bei etlichen Tier-Schöpfungen auf hintergründigen Humor setzte und damit Haydns Vorstellungen wahrscheinlich näher kam als es jede Oratorien-Feierlichkeit vermöchte.
Doch nicht nur das Orchester liess sich von dem charismatischen Maestro anstecken, auch die Mödlinger Singakademie und die Scola Cantorum leisteten für ihre Verhältnisse Ausserordentliches. Die Protagonisten dieser Aufführung , also das Tonkünstlerorchester und Remmereit, sorgten neuerlich für einen Glanzpunkt im Musikleben. Eine Ideal-Partnerschaft, wie sie der Zuhörer wünscht.
Tonkünstler Mai 2001
Mozart
Wiener Zeitung
Tonkünstler ist der Seismograpf für das Können des Dirigenten. Kein anderer mir bekannter reagiert auf einen Dirigenten so hypersensibel. Bei den Tonkünstlern gibt es beispielweise den Remmereit-Effekt. Wie das der charismatische Norweger macht, ist sein Geheimnis. Wahrscheinlich hat es jenseits aller bei ihm sowieso vorhandenen Interpreten-genialität sehr viel mit gegenseitiger Sympathie zu tun. Die Chemie zwischen ihm und dem Orchester stimmt eben. Im Musikverein war das jüngst wieder zu beobachten: Remmereit springt von heute auf morgen bei einem Mozart-Programm ein, das so heikel ist, dass es selbst Spitzenorchester nicht quasi von alleine spielen. Die Musik atmet, ist frisch und lebendig. Das reisst dem Publikum den Applaus aus den Händen. Spitzen-Mozart mit den Tonkünstlern! Wie gesagt: Der Remmereit-Effekt---!
Königliches Theater Kopenhagen November 2000
Mozart: Figaro
Politiken
Grosses Lob dem königlichen Theater, dass sie den norwegischen Kapellmeister Arild
Remmereit für diesen Figaro engagiert haben. Die Ouvertüre war schwungvoll und schnellfüssig mit einem Gruss an das Barock und die ganze Oper erklang wie ein quecksilbrig, frischer satz mit Wärme in den Melodien wie Mozart es verlangt. Nur wenige Orchester klingen bei dieser Musik so kultiviert.
Jyllandsposten
Remmereits klare und präzise Auffassung von Mozart führte zu einer bemerkeswerten Aufführung.
Niederösterreichisches Tonkünstlerorchester. Oktober 2000.
Lalo, Weber, Schubert.
CETERA, St.Pölten.
Norwegischer Wind zur Eröffnung der Konzert.
Der gebürtige Norweger,Arild Remmereit,nicht zum ersten Mal in St.Pölten,liess gleich zu Beginn des Konzertes bei Webers Oberon Ouvertüre merken,dass er mit Leonard Bernstein zusammengearbeitet hat.Seine Emotionalität ist sehr sympatisch,wiewohl man dadurch verleitet wird,seinen unglaublich präzisen Körperbewegungen,die die Innhalte der Musik eins zu eins wiederspiegeln, gebannt zuzuschauen und damit ein wenig von der Musik abgelenkt wird.Besonders bei Schubert hätte weniger mehr gebracht.Sein unglaubliches Potential an Sprachkenntnissen beflügeln ihn sicher,die musikalischen Verläufe präzisest zu erkennen und auch weitergeben zu wollen.Mit Schuberts
Grosser C-Dur-Symphonie stellten sich Dirigent und Orchester eine sehr grosse Aufgabe.Die himmlische Länge an Spannung,gehört zu den allerschwierigsten Situationen in der symphonischen Musik.Höchts begeisternd das Finale und damit ein vortrefflicher Saison-Beginn.
Wiener Zeitung..
Zusammengehalten von der hohen Vitalität der musikalischen Bewegung, die Remmereit sichtlich als übergeordneter Mass-stab dient, erfuhr auch Webers Ouvertüre zur Oper Oberon jene Portion Temperament, die man als feurig,als machtvolle Klangbeschwörung bezeichnen könnte. Ständig auf der Lauer, dem Orchester eine noch akzentuierte Klangsprache zu entlocken ,gelang dem mit Charisma agierenden Norweger ein fulminanter Einstieg in Schuberts facettenreiche Grosse Symphonie Allerhöchste Niveau, das vom Tonkünstlerorchester mit Bravour gemeistert wurdeDie allseits präsente, wunderbar tänzerische Note unterstrich Remmereits Gabe.
Oslo Philharmonisches Orchester September 2000
Nystedt: Apokalypsis Johannis
Dagbladet
Musikalischer Kraftakt.
In vieler Hinsicht war es eine imponierende Aufführung auf höchster musikalischer Ebene, vorbildlich geleitet von Arild Remmereit am Dirigentenpult.
Aftenposten
Der Dirigent Arild Remmereit, der öfters in Oslo gastiert, war ein sehr motovierender Leiter. Er hatte stets einen grossen Überblick, drückte seine Intentionen klar aus und war mit seiner Dynamik die treibende Kraft. Unter seiner Leitung klangen Orchester, Solisten und Chor prachtvoll. Das Konzert war sehr gut besucht und endete unter begeisterten Ovationen.
Vårt Land
Das Oslo Philharmonisches Orchester spielte unter ausgezeichneter Führung von Arild Remmereit, eine Aufführung auf höchstem Niveau.
Bergen Philharmonisches Orchester September 2000
Grieg, Schostakowitsch, Bruch (mit Oistrakh)
BA
Spannende Kontraste in der Bruchinterpretation mit jungem norwegischen Dirigenten am Pult und Weltstar als Solist. Arild Remmereit liess die Holberg Suite mit satten und schönen Streichern erklingen. Schostakowitsch´s ´rätselhafte und spannende Symphonie inspirierte Remmereit und sein Orchester, sowohl das Kontrastvolle als auch das Rätselhafte kam bei dieser Aufführung vollauf zur Geltung. Ausgezeichnet gemacht!
Konzert-Verein Juli 2000
Grieg, Lars Erik Larsson, Tschaikowsky
Wiener Zeitung
Eine musikalische Sensation!
Remmereit und der Konzert-Verein waren Wahrhaft ideale Partner. Sie überwältigten den Zuhörer sowohl mit unfassbarer Klangschönheit, aber auch mit einer Tiefenschau, die weit unter die herrlich leuchtende Oberfläche reichte.
Der charismatiske Pultstar aus Norwegen hat Grieg´s Holbergsuite vorsichtig jeglicher billigen Süsse entkleidet und als Vorwegnahme delikatesten Neoklassizismus interpretiert:Duftig, elegant, spritzig.
Tschaikowski´s Streicherserenade hat man so so noch nie gehört. Die Musiker spielten nicht nur mit höchster Konzentration, sondern auch mit merklicher Freude, und gaben Remmereit was er verlangte:Klare Konturen,präzisen Rhythmus, ausgefeilte Details in Dynamik und Artikulation. Remmereit hat die Anlage, die frische Brise in einen richtigen norwegischen Sturm zu verwandeln!
NØ Tonkünstler Juni 2000
Mendelssohn Bartholdys Zweite Symphonie Lobgesang
Wiener Zeitung
Dieser Dirigent war den Ausflug wohl wert,----ein Norweger mit dem südlich anmutenden Feuer-- Die Tonkünstler gehen an ihre Grenzen
Der Dirigent, der dieses Wunder initialisierte, ist Arild Remmereit.Was eigentlich unverständlich ist, denn von den Dirigenten seiner Generation ist Remmereit nicht nur einer der charismatischsten , sondern auch einer, der die Partituren etwas genauer liest als die meisten seiner Kollegen. Ovationen für die überwältigende Aufführung.
Grazer Symphonisches Orchester April 2000
Haydn, Ibert, Ravel
Kleine Zeitung
Ein Norweger mit jugendlichem Feuer als Animateur für das Grazer Symphonische Orchester. Fünfzehn Minuten Applaus für die Dirigentenentdeckung und das Orchester.
Neue Zeit
Der Norweger zeichnete sich als "Musikgrafiker", der den musikalischen Ablauf mit grossem körperlichen Einsatz auswendig und ohne Dirigentstab dirigiert hat. Er äusserte seine Riesenmusikalität mit klug dosierter Dynamik sowie ebenso wirkungs wie kraftvoll eingesetzter rhytmischer Gestaltung. Grossartige Leistung. Gratulation!
Krone
Bei Haydn´s Symphonie gelangen dem norwegischen Dirigenten und dem Orchester eine sehr frische und natürliche, durchwegs sympatische Darstellung.Wunderbare Leistungen erbrachten das Orchester und der Gastdirigent. Ravel´s Daphne und Chloe gelang von der eindrucksvollen Naturschilderung bis hin zum klangprächtigen und mitreissenden Schluss ganz ausgezeichnet.Sämtliche durften dafür den verdienten Jubel einheimsen.
Trondheim Symphoniker April 2000
Brahms, Haydn, Bull
Adresseavisen
Jubelnde Tonreihen! Hier gab es sowohl gepflegte Töne als auch wohlgeformte musikalische Phrasen.Arild Remmereits Arbeit mit den Trondheim Symphonikern bei Haydn´s Paukenschlagsymphonie hat erfreuliche Resultate gebracht.Haydn ist zwar ein seltener Vogel geworden, aber gerade bei ihm versteckt sich Munition für unzäliche Salutationen.Bei dieser Aufführung hat sich dieses Werk viel weiter als zum berühmten Paukenschlag entwickelt. Mit variierenden Tempi und frischen Akzentuierungen wurde hier eine ungeheure Lebendigkeit geschaffen.So kann man bei Haydn, der in seinen Kompositionen robust und reichhaltig genug ist, um einiges auszuhalten, ständig ein Erneuerer sein. Diese Aufführung war wirklich sehr gut.
Sørtrøndelag
Ein Konzert dieser Art ist wie eine Flasche guter Wein wörtliches Zitat eines Zuhörers.Wahrlich, unter der Leitung von Arild Remmereit gestaltete sich diese Aufführung wie ein aufgelockertes Konzert, wobei das Orchester mit grösstem Enthusiasmus musizierte.
Kopenhagen Philharmoniker Februar 2000
Mahler, Schmidt
Politiken
Die 4. Symphonie von Schmidt wurde vom sympathischen norwegischen Dirigenten mit besonderer Sorgfalt, Redlichkeit und Wärme aufgeführt. Arild Remmereit besitzt ein gutes Gespür für Formen und einen klaren Vortrag--- gerade letzteres kam bei Mahler's Lieder eines fahrenden Gesellen sehr gut zur Geltung, wobei er die subtilen Rubati mit gefühlvoller Eleganz artikulierte.
Jyllandsposten
Arild Remmereit gab der Musik die willkommene Bewegung nach vorne und sorgte dafür, dass sie nie in Sentimentalität mündete.Gleichzeitig liess er genügend Raum für die wichtigen Orchestersoli.
Oslo Philharmoniker Jänner 2000
Bernstein, Kruse
Dagbladet
Das Orchester wurde von Arild Remmereit von Anfang an gut unterstützt. So hat der Dirigent die Oslo Philharmoniker zeitweise in eine hart artikulierende Bigband verwandelt. Gleichzeitig verstand er es aber das Melodiöse wunderbar einzufangen. Sein Einsatz auf dem Podium hat uns einen Dirigenten gezeigt, der nicht nur weiss was er will, sondern dies auch umzusetzen vermag.
Aalborg Symphoniker Jänner 2000
Dvorak, Rautaavara.
Nordjydske
Der noch junge Dirigent Arild Remmereit hatte das Orchester fest in Griff.Er hatte ausgezeichnete Vorarbeit geleistet, indem er grosse dynamische Kontraste in den Sätzen und in der klanglichen Balance der einzelnen Orchestergruppen schuf. Es ist dies eine höchst lebendige, bewegende und schöne Aufführung geworden.
Norwegische Staatsoper Dezember 1999
Mozart
Dagbladet
Ein strahlender Figaro! Mit einem norwegischen Dirigenten mit Zauberstab! Dieser Mann mit dem Zauberstab ist Arild Remmereit,der mit dieser Aufführung das erste Mal an der Norwegischen Staatsoper gastierte. Es war Liebe auf den ersten Takt. Alle Musiker waren voll des Lobes über diesen Dirigenten.
Brünner Philharmonisches Orchester Oktober 1999
Zawinul
Wiener Zeitung
Bei dieser Aufführung hat der Zawinul mit dem Dirigent ungeheures Glück gehabt.Denn Arild Remmereit liess keinen Moment Zweifel an seinem Gestaltungswillen und an seiner Fähigkeit, ihn durchzusetzen.Das Brünner Philharmonische Orchester spielte mit äusserster Konzentration und war bereit, für den charismatischen Norweger an die Grenzen der Leistungsfähigkeit zu gehen-und darüber hinaus, wenn er es verlangte. Daher staunte der Zuhörer nicht bloss über aufgepeitschte Rhythmen, beharrlich vorangetriebene rhythmische Entwicklungen und präzise auf den Punkt gebrachte Steigerungen, sondern noch mehr über Details, etwa ungewöhnliche Klangmischungen in den tiefen Holzbläzern oder plötzlich hervorblitzende Trompetenakzente, die der bunten instrumentalen Palette Lichter aufsetzten.
Vor allem behielt Remmereit stets den Überblick, war zugleich leidenschaftlicher Anwalt des Werkes und klug disponierter Architekt. Dem Publikum hat sich das wohl mitgeteilt, und die Ovationen waren dementsprechend.
Bergen Philharmoniker August 1999
Grieg, Tveitt
Bergens Tidende
Die am schönsten klingende Tveitt-Aufführung, die ich je gehört habe. Ein brilliantes Konzert mit den Bergen Philharmonikern und Arild Remmereit.
Orchestra Symphonica National Juni 1999
R.Strauss
Reforma Corazon de Mexico
Welch unerwartete Überraschung! Diese Überraschung war Arild Remmereit. Ein junger Norweger mit bereits solidem Lebenslaufin unserem Land noch gänzlich unbekannt, dem es zum Glück möglich war, so kurzfristig, gleichsam über Nacht, dieses Programm zu übernehmen.
Schon zu Beginn des Konzertes waren wir höchst überrascht über den guten Klang des Orchesters. Das wirklich beeindruckendeste aber war die Jugendsymphonie von R.Strauss. Remmereit demonstrierte viel mehr als nur die Kontrolle über seinen Taktstock. Die Zusammenarbeit des Dirigenten mit dem Orchester geriet zu einer totalen Identifikation des ersteren mit den Musikern. Nicht nur weil er mit den Mitgliederen des Orchesters bei den Proben Spanisch gesprochen haben soll, sondern weil er sie trotz seiner jungen Jahre überzeugt hat, dass er selbst ein Musiker im wahrsten Sinn des Wortes ist.
Er zeigte Gefühl für Farben, rhythmische Kontrolle und eine klare Auffassung darüber, was er im jeweiligen Moment dirigierte.Die Musiker waren die ersten, die seine Qualität erkannt und seine Arbeit genossen haben.
Mit einem Male hat alles gestimmt. Intonation und Rhythmus.Das Orchester wollte alles geben. Wie Remmereit Phrasen konstruierte und Klänge planierte war einmalig.
Nach dem Abschluss haben sowohl das Publikum als auch die Musiker auf eine Art und Weise applaudiert, wie es wir Kritiker nie gesehen haben.
Wie schön wäre es, würde Arild Remmereit bald wieder für ein Gastdirigat eingeladen werden, vielleicht aber auch für länger. Meine Faszination für diesen charismatischen Dirigenten war dermassen gross, dass ich auch das zweite Konzert besuchte.
Grazer Symphonisches Orchester Februar 1999
Mozart, Grieg, Pampichler,
Krone
Galakonzert zur Nordischen W.M .
Die Grazer Symphoniker unter Arild Remmereit waren bestens disponiert. In Pamplichler´s Nordlicht-Symphonie beeindruckte ein hochmotiviertes Orchester in den zarten und heroischen Passagen.
Zer Symphonisches Orchester Dezember 1998
Sibelius, Haydn, Schostakowitsch.
Neue Zeit
Eine superbe Leistung lieferten die Grazer Symphoniker unter dem jungen norwegischen Dirigenten Arild Remmereit im Grazer Stephaniensaal. Er sorgte bei Sibelius für eine sehr farbige, expressiv empfundene Deutung mit überaus bewusst gestalteten dynamischen Abläufen. Durch die 6. Symphonie von Schostakowitsch zog sich ein beeindruckend grosser Bogen mit wiederum schlüssiger Dynamik, viel Ausdruck und fein ausmusizierten Details. Ein bestens vorbereitet und hervorragend disponiertes Orchester.
Kleine Zeitung
Mit viel Sinn für sorgsam ausgeformte Kantilenen, genauso, aber auch für kraftvolle dynamische Steigerungen, sorgte der junge norwegische Dirigent Arild Remmereit zusammen mit dem bestens preparierten Orchester nicht nur in Schostakowitsch´s 6. Symphonie, sondern auch bei Sibelius für ausdrucksstarke klangliche Bandbreite.
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